
Startpunkt: Parkplatz unterhalb Bauernmarkt Bad Hindelang
Wann: Mittwoch, 8 Juli 2026 8:00 Uhr
Wer: 20 Senioren DAV Oberstdorf
Was: Seniorentour zum Hirschberg, 750 Höhenmeter und 11 km
Wetter: Warmer bis heißer Sommertag

Zunächst einmal möchte ich vor allem Anna und Franz, aber auch Euch allen dafür danken, dass Ihr mich, den „Holländer“, an diesem Tag ertragen habt. Schon jetzt kann ich Euch verraten, dass es für mich ein erlebnisreicher und wirklich lohnender Tag war.
Alle 20 Teilnehmer, 11 Damen und 9 Herren, waren pünktlich um 8:00 Uhr auf dem Parkplatz unterhalb des Bauernmarktes in Bad Hindelang eingetroffen. Anna gab uns eine kleine Einführung über den geplanten Tagesverlauf, was die Wegstrecke und zeitliche Planung betraf. Und Franz erhielt die Rolle des Besenwagens zugeteilt.
Zunächst ging es dann durch den Ort hinauf Richtung Schnitzelalm. Dort lag der echte Startpunkt unserer Tour, der Beginn des Hirschbachtobels. Anna beschrieb uns den Verlauf des Tobels und die geografischen Verhältnisse. Sie wies vor allem darauf hin, dass wir später in den Seilpassagen des Tobels unsere Wanderstöcke nicht gebrauchen könnten.

Und dann ging’s los. Ich durfte hinter Anna gehen, sie regelte das Schritttempo so, dass ich folgen konnte. Da bin ich ihr sehr dankbar für.
Die erste Trinkpause gab es nach ca. 30 Minuten bei einer Stahlbrücke über den Tobel. Das Schild „Achtung Tobelweg, nur für Trittsichere“ lud uns ein, unseren Weg zu verfolgen. Und was die weiteren Trinkpausen betraf, hat Anna wirklich dem sehr warmen Wetter entsprechend gehandelt.
Bis zu einer Lichtung nach ca. 4 km hatten wir eine Steigung von gemittelt 16 %, zwischendurch mal mehr oder weniger. Den fitteren unter uns, und das ward Ihr beinahe allemal, erlaubte Anna immer wieder, vor zu laufen bis zu einem fixen Punkt.
Dann ging es etwas weniger steil bis zum Gipfel des Hirschbergs hinauf, den wir nach 3,5 Stunden erreichten. Hier hatten wir einen tollen Blick auf die umliegenden Berge. Anna bewies ihre gute Kenntnis der vielen Gipfel, die sie uns allemal mit Namen erklären konnte.
An dieser Stelle muss ich Euch meinen Respekt bekunden, dass Ihr so gut drauf seid in Eurem Alter. Mit als Topper Udo.

Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen wir weiter über den höchsten Punkt auf 1500 m Höhe zur Klank Alpe. Dort wurden wir von der Wirtin empfangen. Sie hatte unter anderem 5 verschiedene Kuchen vorbereitet, für jeden Geschmack war etwas zu finden.
Glücklicherweise passten wir alle in den Gastraum, denn nach einiger Zeit gab es einen kurzen und heftigen Regen.
Nach 4,5 Stunden begannen wir den Rückweg. Der führte über Waldwege mit herrlichem Schatten und über Wiesenwege talabwärts. Unterwegs passierten wir die „Weiße Platte“. Das ist ein steiler Abhang ohne Bewuchs, mit einer kreideähnlichen Oberfläche, die markant in der Landschaft liegt.
Und wenig später wurden wir von einer Herde junger, meist schwarzer Schafe begrüßt.
Großenteils war unser Weg außerhalb des Waldes angelegt mit Holzbalken, die zur Trittsicherheit alle 30 cm mit einem Stück Bewehrungsstahl versehen waren. Also befanden wir uns dann in einem Feuchtgebiet, wie ich es auch aus den Ardennen kenne.

Dann ging’s nochmal steil über einen Wiesenhang nach unten, Richtung Bad Hindelang. Dort endete unsere Tour bei Café Bäckerei „Kirchebäck“. Mit einem leckeren Eis oder Affogato haben sich da viele von uns Abkühlung verschafft.
Ja, zum Schluss kann ich nur Danke sagen an Anne und Franz. Sie haben eine ansprechende und schöne Tour für uns ausgesucht und uns hervorragend begleitet. Euch allen gebührt mein Dank für die Aufnahme in Eurer Gruppe. Hoffentlich werden wir uns im nächsten Jahr wiedersehen. Bis dann
Eckhard Sambeth
